Die Erde ist eine Scheibe

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Ein Kampf zwischen Biologie und Gender-Soziologie ist entbrannt. Nein, vielmehr ein Krieg zwischen Weltbildern, und damit ein Kampf um Leben und Tod. Eine Studie jagt die andere, Meldungen kommen und gehen und, «Wahrheiten» wechseln sich ab wie Ebbe und Flut!

Und der Rest der Menschheit –  also wir – steht dazwischen und wissen nicht so recht, was wir davon halten sollen. Ideologisch motivierte Genderisten behaupten:  «Die Erde sei eine Scheibe» und Evolutionsbiologen und Neurologen vertreten die Meinung, «die Erde sei rund». Man könnte ja jetzt um des lieben Friedens willen sagen, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, aber offen gestanden, ist mir dabei nicht so ganz wohl.

Womit ich soziologisch einverstanden bin, ist die Tatsache, dass es nicht den einzig typischen Mann und die einzig typische Frau gibt, sondern Männer oder Frauen manchmal tatsächlich zu etwas gemacht werden, was sie nicht sind, nur um die Erwartungen der jeweiligen Gesellschaft zu erfüllen. Das ist heute nicht anders als damals.

Meistens politisch motiviert, so benötigt es in Kriegszeiten Soldaten und in Friedenszeiten eher Softies, die sich um die Kinder kümmern, als wären sie Mütter, obwohl sie kein «Muttergehirn» besitzen und daher nicht im Traum daran denken würden, jedem Kinderwagen hinterherzuschauen und beim Anblick eines Babys dahin zu schmelzen, wie dies Frauen in der Regel tun. Dafür haben sie schlicht zu wenig Östrogen und zu viel Testosteron, und «Machos», eine besondere Spezies, die es zu allen Zeiten gab, «meinen» besonders viel davon zu haben.

Donald Trump scheint ein klassischer Vertreter zu sein, er steht auch über FB in Verbindung mit seinesgleichen. Millionen von Männern gefällt diese Seite. Sie «lieben» und verachten Frauen gleichzeitig. Macht nun das einen Mann aus?

Die gesellschaftlichen Erwartungen an Männer haben sich dem Zeitgeist angepasst. Soldaten und Softies oder vielmehr Grillwürstchen, wie von linken und grünen Politikerinnen abwertend bezeichnet, sind out. «In» sind Männer, die dominant und unterwürfig, kämpferisch und liebevoll, schweigsam und kommunikativ, führungsstark und schwach zugleich sind. Eben zu 100% Mann und Frau, alles in einem! Einer für alles!

Und Frauen sollten heute vor allem wettbewerbsfähig sein, deshalb sollten sie sich statt High Heels lieber spitze Ellenbogen zulegen, oder aber sie werden dank Gender mit dem Lift ganz unkompliziert direkt in die Chefetagen transportiert. Es ist offensichtlich, dass es nicht darum geht herauszufinden, was das Beste für Männer und Frauen ist, sondern wie man sie am besten instrumentalisieren kann – damals wie heute!

Auch das hat mehr mit Soziologie als mit Biologie zu tun. Diese wird recht stiefmütterlich behandelt, was Evolutionsbiologen, wie Prof. Kutschera, auf die Palme bringt. Und nicht zu unrecht. Es gibt nun mal ein männliches und ein weibliches Chromosom und als Sahnehäubchen noch obendrauf die dazugehörigen männlichen und weibliche Hormone, die so dreist sind, den Soziologen immer wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen. Denn bereits im Mutterleib werden männliche und weibliche Gehirne aufgrund unterschiedlicher Hormonkonzentrationen unterschiedlich programmiert.

Dank echter Wissenschaft wissen wir aber heute auch, dass vieles veränderbar ist, so schlafen Bereiche des Gehirns, die nicht aktiviert werden, praktisch ein. Ja, wir können manipulieren und mit Gewalt umprogrammieren. Aber wohin mit den naturgegebenen Hormonen und Chromosomen, die gerade den Unterschied zwischen Mann und Frau ausmachen? Diese sind nun mal da! Für alle sichtbar, dass Männer anders aussehen als Frauen, und sich diese sogar auch noch anziehend und nicht abstossend finden. (Von einigen Ausnahmen abgesehen.) Die Frage lautet nur: Wollen wir das es so bleibt oder nicht?

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7 Antworten auf „Die Erde ist eine Scheibe

  1. Kaum etwas ist so widerstandsfähig wie eine Lehre, die gerade in Mode ist. Was allerdings neu ist, ist die Tatsache, dass die Genderideologie bereits einen offiziellen Status erreicht hat, dass ihre Gegner als politisch unkorrekt gebrandmarkt werden, dass es als erstrebenswert gilt ihre abstrusen Thesen zu verbreiten, dass entgegen aller Vernunft und entgegen aller wissenschaftlichen Seriosität Dinge verbreitet werden, deren Gefährlichkeit noch nicht absehbar sind.

    Während Homöopatie und Astrologie noch vergleichsweise harmlose Spielarten von Pseudowisenschaft sind, könnte die Genderideologie in naher Zukunft irreparable gesellschaftliche Schäden verursachen. Die Rassenlehre der Nazis, der „wissenschaftliche“ Sozialismus mit seiner Vorstellung einer vorhersagbaren Entwicklung der Gesellschaft, der Kreationismus mit seinem naiven Kinderglauben, die Welt sei von Gott wortwörtlich in sechs Tagen erschaffen worden…… sind enge Verwandte dieses Wahns.

    Dass die Genderlehre im Gewand der Fortschrittlichkeit, der Humanität, der Befreiung von Zwängen daherkommt,ändert daran nichts. Es ist nicht rechts oder konservativ oder reaktionär, gegen solche Umtriebe zu sein, es ist vernünftig.

    Vielleicht ist das Gerede vom postfaktischen Zeitalter doch nicht so ganz verkehrt.
    Allerdings richtet es sich gegen die, die meinen, es im Zusammenhang mit der konstruierten ideologischen Figur des „Rechtspopulisten“ anwenden zu müssen. Gelegentlich macht es Sinn, den Blickwinkel zu ändern.
    Dann werden die Dinge oft klarer.

    Noch eine kleine Bemerkung zu den neuen Blogs.
    Ich fürchte, liebe Weiterdenkerin, dass ich hier weniger sinnvoll kommentieren kann als bisher. Seien Sie mir deshalb nicht böse. Zum Beispiel könnte ich zu der Paarung Baulöwe und Sexpüppchen nichts beitragen was noch druckreif wäre.Was ich aber deutlich sagen kann: Wie Sie sich auf den Fotos zeigen, das ist in der Tat sehr ladylike, absolut stilvoll und elegant. Wow !!! 🙂

    Mit besten Grüssen,

    ihr alter Mitstreiter und virtueller Freund.

      1. In der Tat, wenn nur der Philosoph nicht wäre. Jedenfalls verstehe ich Adorno jetzt noch besser. Wer weiß, welche zauberhaften Damen hinter all den anderen seiern Widmungen zu entdecken wären.

  2. „Planen Sie ?“…..Antwort Lotte Tobisch: „Ich will doch nicht den lieben Gott zum lachen bringen“.
    Wegen dieses Satzes, ganz zu Beginn des Geprächs, hat sich die Verlinkung des Videos schon gelohnt.
    Wunderbare Frau…..und mit 90 attraktiver als manche 20 jährige bei „….next Topmodel“, weil auch Humor und Weisheit schön machen.
    Danke für die Bereicherung, kannte die Dame gar nicht.

  3. ich entdecke da ein paar Gemeinsamkeiten 🙂 vielleicht magst du ja mal meinen Blog dazu lesen

    Unisex – Multisex – der ganze Genderwahn den ich nicht verstehe…
    Veröffentlicht am 12. Dezember 2016 von wolfcat01

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