Hilfe, meine Frau redet mich zu Tode

Scared woman with mouth taped shut. Afraid young girl with duct tape on lips. Censorship and freedom of speech concept.

Frauen können einem den letzten Nerv rauben, dieses dauernde Geplapper kreuz und quer. Sie springen ohne Vorwarnung von einem Thema zum andern, um wieder auf das ursprüngliche zurückzukehren. Kein normaler Mensch oder vielmehr Mann kann ihnen folgen.

Wenn Frauen reden, fühlen sie sich puddelwohl, deshalb sollte es jeden Mann in Alarmbereitschaft versetzen, wenn sie nicht mehr redet. Dann haben Männer ein Problem. Obwohl sich der eine oder andere sicher freut, dass endlich Ruhe eingekehrt ist, verheisst es auf längere Sicht gesehen nichts Gutes. Im schlimmsten Fall hat sie sich  von ihm distanziert und entfremdet oder mag ihn nicht mehr.

Deshalb sollten Sie sich glücklich schätzen, wenn der Redeschwall noch funktioniert und Ihre Frau einfach reden, reden und nochmals reden lassen. Am besten nehmen Sie sich diesen Komiker als Vorbild: «Einmal habe ich sechs Monate lang nicht mit meiner Frau gesprochen! Ich wollte sie nicht unterbrechen!»

Das ist genau das, was sie braucht, und versuchen Sie nicht, ihr irgendwelche Ratschläge zu erteilen oder Probleme lösen zu wollen. Sie möchte sich in den meisten Fällen nur ihren «Frust» von der Seele reden, mit dem Sie als Zuhörer unmittelbar meist gar nichts tun haben.

Frauen können nichts dafür, dass sie so gerne und viel reden. Schuld daran ist ihr Gehirn. Weil bei Frauen ein grosser Informationsaustausch zwischen linker und rechter Gehirnhälfte stattfindet und sie über eigene Sprachzentren im Gehirn verfügen, können sie in der Regel sogar über mehrere Themen gleichzeitig reden – und das manchmal sogar, oh Schreck, in einem Satz. Sie sehen, Frauen haben’s in sich und die Chance, ein klares Ziel mit ihnen zu erreichen, ist ein schwieriges Unterfangen, um nicht zu sagen aussichtlos.

Männergehirne sind dagegen stark in einzelne Bereiche unterteilt und können Informationen trennen und speichern. Er kann die «Probleme» gewissermassen schubladisieren und in eine Warteschleife stellen, also genau das, was Frauen nicht können. Die Probleme der Frauen geistern ihnen durch den Kopf, bis sie sie von der Seele geredet hat –  und erst dann fühlt sie sich erleichtert und glücklich.

Keine Angst, Sie sind damit nicht allein. Männer auf der ganzen Welt beklagen sich darüber, dass Frauen zu viel reden. Aber sehen Sie’s mal positiv! Die Verteilung auf beide Gehirnhälften macht Ihre Frau einer guten Gesprächspartnerin, sie nimmt Ihnen genau das ab, was Sie nicht gerne tun.

Ausserdem, überlegen Sie sich mal in aller Ruhe, wie langweilig es wäre, wenn Ihre Frau genauso wenig reden würde wie Sie. Diese Stille wäre ja unerträglich!

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Nachtrag: Natürlich gibt es auch Männer, die gerne reden, aber irgendwie ist das anders.

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Die Erde ist eine Scheibe

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Ein Kampf zwischen Biologie und Gender-Soziologie ist entbrannt. Nein, vielmehr ein Krieg zwischen Weltbildern, und damit ein Kampf um Leben und Tod. Eine Studie jagt die andere, Meldungen kommen und gehen und, «Wahrheiten» wechseln sich ab wie Ebbe und Flut!

Und der Rest der Menschheit –  also wir – steht dazwischen und wissen nicht so recht, was wir davon halten sollen. Ideologisch motivierte Genderisten behaupten:  «Die Erde sei eine Scheibe» und Evolutionsbiologen und Neurologen vertreten die Meinung, «die Erde sei rund». Man könnte ja jetzt um des lieben Friedens willen sagen, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, aber offen gestanden, ist mir dabei nicht so ganz wohl.

Womit ich soziologisch einverstanden bin, ist die Tatsache, dass es nicht den einzig typischen Mann und die einzig typische Frau gibt, sondern Männer oder Frauen manchmal tatsächlich zu etwas gemacht werden, was sie nicht sind, nur um die Erwartungen der jeweiligen Gesellschaft zu erfüllen. Das ist heute nicht anders als damals.

Meistens politisch motiviert, so benötigt es in Kriegszeiten Soldaten und in Friedenszeiten eher Softies, die sich um die Kinder kümmern, als wären sie Mütter, obwohl sie kein «Muttergehirn» besitzen und daher nicht im Traum daran denken würden, jedem Kinderwagen hinterherzuschauen und beim Anblick eines Babys dahin zu schmelzen, wie dies Frauen in der Regel tun. Dafür haben sie schlicht zu wenig Östrogen und zu viel Testosteron, und «Machos», eine besondere Spezies, die es zu allen Zeiten gab, «meinen» besonders viel davon zu haben.

Donald Trump scheint ein klassischer Vertreter zu sein, er steht auch über FB in Verbindung mit seinesgleichen. Millionen von Männern gefällt diese Seite. Sie «lieben» und verachten Frauen gleichzeitig. Macht nun das einen Mann aus?

Die gesellschaftlichen Erwartungen an Männer haben sich dem Zeitgeist angepasst. Soldaten und Softies oder vielmehr Grillwürstchen, wie von linken und grünen Politikerinnen abwertend bezeichnet, sind out. «In» sind Männer, die dominant und unterwürfig, kämpferisch und liebevoll, schweigsam und kommunikativ, führungsstark und schwach zugleich sind. Eben zu 100% Mann und Frau, alles in einem! Einer für alles!

Und Frauen sollten heute vor allem wettbewerbsfähig sein, deshalb sollten sie sich statt High Heels lieber spitze Ellenbogen zulegen, oder aber sie werden dank Gender mit dem Lift ganz unkompliziert direkt in die Chefetagen transportiert. Es ist offensichtlich, dass es nicht darum geht herauszufinden, was das Beste für Männer und Frauen ist, sondern wie man sie am besten instrumentalisieren kann – damals wie heute!

Auch das hat mehr mit Soziologie als mit Biologie zu tun. Diese wird recht stiefmütterlich behandelt, was Evolutionsbiologen, wie Prof. Kutschera, auf die Palme bringt. Und nicht zu unrecht. Es gibt nun mal ein männliches und ein weibliches Chromosom und als Sahnehäubchen noch obendrauf die dazugehörigen männlichen und weibliche Hormone, die so dreist sind, den Soziologen immer wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen. Denn bereits im Mutterleib werden männliche und weibliche Gehirne aufgrund unterschiedlicher Hormonkonzentrationen unterschiedlich programmiert.

Dank echter Wissenschaft wissen wir aber heute auch, dass vieles veränderbar ist, so schlafen Bereiche des Gehirns, die nicht aktiviert werden, praktisch ein. Ja, wir können manipulieren und mit Gewalt umprogrammieren. Aber wohin mit den naturgegebenen Hormonen und Chromosomen, die gerade den Unterschied zwischen Mann und Frau ausmachen? Diese sind nun mal da! Für alle sichtbar, dass Männer anders aussehen als Frauen, und sich diese sogar auch noch anziehend und nicht abstossend finden. (Von einigen Ausnahmen abgesehen.) Die Frage lautet nur: Wollen wir das es so bleibt oder nicht?

Und ewig lockt das Weib!

 

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Natürlich ist das Dessous kein notwendiges Requisit einer Beziehung und selbst das verführerischste kann eine gescheiterte Beziehung nicht retten, aus der männlichen Perspektive betrachtet kann es aber einer intakten Beziehung durchaus etwas frischen Wind verleihen. Wenn es da nicht so länderspezifische Eigenheiten gäbe.

Am schwersten tun sich deutsche Frauen, bei denen muss Unterwäsche in weiss, schwarz oder beige insbesondere praktisch und funktionell sein, das bedeutet in etwa so viel wie kochfest und damit fallen die raffinierten französischen Dessous schon mal alle durch, weil diese nur schonende Handwäsche überleben.

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Pech für alle Männer, die mit deutschen Frauen verheiratet sind. Denn für jene Frauen ist der Unterwäschekauf eher eine Notwendigkeit und hat weniger mit Leidenschaft oder «man gönnt sich ja sonst nichts» zu tun! Oh là là! Französinnen hingegen kaufen Dessous wie andere Schokolade. Nicht umsonst sind sie in dieser Disziplin Europa-Meisterinnen. Man kann den Franzosen ja manches nachsagen, aber in Sachen Genuss und Sinnlichkeit sind sie anderen Nationen überlegen, und die französische Lingerie ist und bleibt konkurrenzlos.

Paris die Stadt der Liebe, auch wenn damit die falsche oder vielmehr käufliche Liebe gemeint ist, lebt von diesen Reizen. Verführerische Dessous in sämtlichen Ausführungen prägen eine ganze Nation. Und natürlich gilt auch hier das Gebot der Unterscheidung zwischen ordinär und ästhetisch!

Aber es lohnt sich, diese mal von der Nähe anzuschauen. Liebevolle Details, aus Tüll, Spitze, Samt, mit Knöpfchen, Schleifchen, Steinchen, Anhängerchen, verziert, gerafft plissiert geschnürt, aus unterschiedlichen Stoffen zu einem Ganzen zusammengefügt. Eine hohe Schneiderkunst und keine Billigware! Sind sie praktisch? Nein! Schön? Ja! Aus Prinzip verdammenswerte Versuchung und Sünde? Nun ja, da ist ein Blick ins das biblische Hohelied durchaus interessant, denn Lust und körperliche Leidenschaft sind im Judentum völlig legitime Bestandteile der ehelichen Sexualität.-

Vielleicht doch mal ein Grund auf der nächsten Reise ein Geschäft auf der Champs-Élysées aufzusuchen. Ein Grossteil der Französinnen pflegt ihre Weiblichkeit bewusst, indem sie sich mit schönen Dessous gerne auch selbst eine Freude machen. Bei den Herren der Schöpfung, ob sie dieses nun zugeben oder nicht, sind sie jedenfalls beliebt. Das liegt daran, dass Männer stark über die Augen stimuliert werden. Logischer Weise reagieren sie stark auf visuelle Reize und damit, wie der Name schon sagt, auch auf Reizwäsche. Ein Grund, weswegen man an Automessen verführerische oder aufreizende Schönheiten auf die Kühlerhaube setzt. Ich glaube, dies einspricht einer Logik, mit der ausnahmsweise sowohl Männer als auch Frauen etwas anzufangen wissen?

 

PS: Das wichtigste hätte ich fast vergessen! Eine Untersuchung zeigte, dass Frauen, die immer wieder neue Dessous tragen, im Allgemeinen viel treuere Männer haben als Frauen mit „züchtiger“ Unterwäsche.

 

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Wozu «Complementismus»?

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Wozu «Complementismus»? werden Sie fragen, wir wissen doch, wofür wir stehen!

Begriffe sind oftmals notwendig, um Werten eine Sprache zu geben. Sie bündeln, strukturieren und treten aus dem diffusen und der Sprachlosigkeit heraus.

Complementismus soll daher symbolisch Halt und Orientierung und besonders Zusammenhalt unter ähnlich denkenden Menschen schaffen. Es richtet sich an Menschen unterschiedlichster Weltanschauung und Religion.

Complemetismus ist keine neue Weltanschauung, sondern versteht sich vielmehr darin, bewährtes in die heutige Lebenswirklichkeit zu übertragen.

Complementismus kann – muss aber nicht – als Gegenbewegung zum Genderismus verstanden werden. Genderismus hat die Auflösung der Zweigeschlechtlichkeit im Visier.

Wir glauben daran, dass Mann und Frau als Gegenüber geschaffen sind, die zu einem sich ergänzenden Miteinander finden sollen.

Was Complementismus genau bedeutet, erfahren Sie hier!

Männer & Frauen mehr als der kleine Unterschied

Neu inspiriert, die Idee des Complementismus nicht zu begraben, hat mich die inzwischen verstorbene Vera Birkenbihl. Mit ihrer humorvollen Art den Unterschied zwischen Männern und Frauen erfrischend darzustellen, gelingt es ihr anhand von wissenschaftlicher Forschung, dem gängigen Gender Mainstreaming entgegenzuwirken. Natürlich gibt es nicht den einen typischen Mann oder die eine typische Frau, obschon es Verhaltensmerkmale und Wesenszüge gibt, die sich eben typischerweise bei Männern und Frauen wiederfinden.

Selbstverständlich hat auch die Erziehung einen grossen Einfluss auf die Geschlechter, ob sie zur Entfaltung einer Person und ihrer Individualität führt oder nicht. Insofern bilden mein Mann und ich glücklischerweise auch nicht den Prototyp eines „typischen Mannes“ oder einer „typischen Frau“ ab. Dafür stehe ich zu ungern in der Küche und mein Mann sitzt zu ungern am Stammtisch. Dass sich mein Mann mehr für die Zukunft interessiert und ich mehr für die Gegenwart, liegt wohl nicht unbedingt an der Geschlechterfrage aber eine Ergänzung, um nicht zu sagen eine «Komplementierung» ist es allemal.

Können denn Männer überhaupt noch Männer sein …

Als Vater frage ich mich immer wieder, wie ich meine Söhne erziehen kann, damit sie zukünftig als Männer leben können. Die Frage „Papi – bin ich ein richtiger Bub?“ wird mir von meinen Söh­nen gar nicht so selten gestellt. Als Elternrat und Schulrat stelle ich fest, dass auch andere Väter der Generationen „X“ und „Y“ durch diese Frage herausgefordert sind. Die folgenden Über­legungen basieren nicht auf einer Studie, denn ein Diskurs zur Identität und Rollenverteilung der Geschlechter findet in der Zukunftsforschung bis­her kaum statt. Sie basieren auch nicht auf Publi­kationen der akademischen Gender Studies oder auf Konzepten der Bildungsbehörden, sondern greifen Themen aus Gesprächen an Eltern­abenden und aus den Social Media auf.

Der Titel meines Aufsatzes scheint gleich in zwei­erlei Hinsicht political incorrect zu sein: In einer Zeit, in der Individualismus, Werte­pluralismus und Toleranz die Leitwerte schlecht­hin sind, scheinen pauschalisierende und nor­mative Aus­sagen anmassend zu sein. In einer Gesellschaft, die sich eiligen Schrittes mit dem politischen Kon­zept des Gender Mainstreaming auf die Auf­hebung geschlechterspezifischer Unterschiede vorbereitet, scheint jeder Versuch, männer­spezifische Aussagen zu machen, dubios zu sein.

Wissenschaftliche Heuristik basiert auf Dialektik – und Dialektik bedarf des Mutes zu einfachen Thesen – und Mut galt als eine der traditionellen männlichen Tugenden. Aber vielleicht ist dieser Aufsatz ja auch bereits eine Antithese zu weit verbreiteten Meinungen, die gar nicht mehr als Meinungen wahrgenommen werden, da sie sich als Paradigmen tarnen.

Der Blick zurück

In der Zukunftsforschung fällt der Blick gerne zu­rück in die Vergangenheit – und dabei fällt auf, dass es den einen Männertyp als Norm auch in der guten alten Zeit nicht gab. Sich angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen in ein konser­vatives Männerbild zu flüchten, dürfte gar nicht so einfach sein.

In der mittelalterlichen Dreiständegesellschaft gab es Könige mit Rittern und Hofstaat, Priester und Mönche, Bauern und Handwerker. Dabei waren die Unterschiede in der gesellschaftlichen Funktion, im Erscheinungsbild wie auch im Ver­halten sehr gross. Die entscheidende Identitäts­bildung entstand nicht durch das Geschlecht, sondern durch die gesellschaftliche Position, denn ein Knecht und eine Magd wiesen wohl mehr Gemeinsamkeiten auf als ein Leibeigener und ein König.

In den europäischen Mythen und Märchen gab es Könige und Bauern, Helden und Böse, Jüng­linge und Greise – dabei gab es durchaus Bei­spiele von Heldinnen und Göttinnen, die sich ähnlich wie Männer verhielten und kleideten, aber kaum Männer in Frauenrollen. Wir lieben Märchen, in denen der schlaue und tapfere Hir­ten­junge die schöne Prinzessin heiratet oder der Prinz die herzensgute Küchenmagd – aber es waren Märchen, die die spektakuläre Geschichte einer Einzelperson schilderten und eben gerade nicht die soziale Realität abbildeten.

In der Bibel gab es Patriarchen und Könige, Pries­ter und Leviten, Eunuchen und Propheten, Hirten und Fischer und schliesslich Apostel und Dia­kone. Dabei betont die Vielzahl von Lebens­bildern eigentlich die Einzigartigkeit der Biogra­fien. Um angesichts dieser Vielfalt aus den weni­gen expliziten Gesetzes- und Lehrtexten, die Mose, Jesus oder Paulus zugeschrieben werden, einen normativen christlichen Männertypus ab­zuleiten, dürfte schwierig sein. Zudem äussern sich viele biblische Texte gar nicht zum Mann an und für sich, sondern sind Beziehungsgeschich­ten zwischen Gott und Mensch, Vater und Sohn oder Mann und Frau.

Die Analyse des grossen mittelalterlichen Regel­werks männlicher Verhaltensweisen – die Ritter­tugenden – führt erstaunliches zu Tage: So wer­den Tapferkeit, Ehre, Treue, Würde, Anstand, Selbstbeherrschung und Beständigkeit gerne als typisch männlich verstanden. Dies wurde in den beiden grossen Weltkriegen durch preussische Perfektion bis zum Exzess übertrieben – und kann seither mit Verweis auf diesen Missbrauch ganz einfach als politisch inkorrekt und un­erwünscht dargestellt werden. Doch der andere Teil des ritterlichen Konzeptes – Zuversicht, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Demut und Höf­lichkeit – wurde in den letzten Jahrzehnten kaum als typisch männlich verstanden.

Dabei ist die Interpretation von Tugend-Katalo­gen nicht einfach: Handelt es sich tatsächlich um die Beschreibung eines gesellschaftlichen Kon­sens, der sich aus der empirischer Realität heraus entwickelt hat? Häufig sind es eher idealistische Benchmark-Formulierungen, die eine Elite for­mulierte, um im Sinne eines erzieherischen Kon­zeptes weit verbreiteten Schwächen und Lastern zu begegnen, gerade auch in der Erziehung der eigenen Söhne – und der eigenen Ehemänner. Wobei wir nicht in die Denkfalle fallen dürfen, die Beschäftigung mit traditionellen Mustern prinzi­piell als normativ abzulehnen. Angesichts der Fülle staatlicher Gesetze, technischer Regle­mente sowie zahlreicher äusserst präzise formu­lierter Bildungs- und Berufsanforderungen kön­nen wir kaum darüber reden, dass der Mann frü­her unfrei gewesen sei und demgegenüber heute seine Identität und sein Verhalten unabhängig und frei leben könne.

Beim Blick in die letzten Jahrhunderte fallen drei Aspekte der Normierungsversuche des Mannes auf:

Das Phänomen der grossen nationalstaatlichen Kriege: Der Mann sollte als gehorsamer Soldat aufgrund militärischer Denkweisen in nationalen Armeen diszipliniert werden. Er wurde in ein­heit­liche Uniformen gesteckt und in Exerzier­übungen kollektiv gedrillt. Dies basierte zwar auf Modellen der römischen Armee, war aber im Mittelalter, bei den Germanen oder den alten Eidgenossen gerade nicht die Realität.

Das Phänomen der Frühindustrialisierung: Der Mann sollte als anspruchsloser Fabrikarbeiter aufgrund ökonomischer Denkweisen normiert werden und den maschinellen Produktions­prozessen angepasst werden – eine Human Res­source. Er wurde deshalb für den langen Arbeits­tag in der Fabrik von seiner Familie und seinen Kindern entfremdet, seine Identität wurde auf die Funktion des angeblich alleinigen Ernährers reduziert; sein Platz des Wohnens und Arbeitens wurden räumlich getrennt. Hinfort gab es keinen ganzheitlichen Lebens- und Beziehungsraum mehr für den Mann, sein Leben als Ehemann und Vater wurde weit hinter seinen ökonomischen Aufgaben als sekundär erklärt.

Das Phänomen der Schulpflicht: Geboren aus der Überzeugung, dass Bildung der Schlüssel zum Le­ben sei, und dass jedermann unabhängig von der gesellschaftlichen Stellung Zugang zu dieser Bil­dung haben soll, durchlaufen Buben seit rund zwei Jahrhunderten ein staatliches Normierungs­programm. Früh am Morgen pünktlich sein, folg­sam und bewegungslos Stillsitzen, brav schwei­gen, wenn eine Autoritätsperson spricht, zu ei­nem fixierten Zeitpunkt während einer definier­ten Zeitdauer eine Fähigkeit erlernen und be­herrschen – dies alles sind normative Tugenden, die häufig nicht mit der hormonellen Realität und den emotionalen Bedürfnissen eines heranwach­senden Mannes übereinstimmen.

Veränderungen provozieren Ängstlichkeiten

Bei der Diskussion zur Zukunft des Mannes taucht immer wieder die Beobachtung auf, dass simplifizierende Ängste existieren, die stark emo­tional sind und sich widersprechen. Beispielhaft sollen hier drei dieser Ängste aufgegriffen wer­den. Auffällig ist dabei, dass eine differenzierte Auseinandersetzung kaum möglich scheint, son­dern dass in den Social Media und Leserbriefen die betroffenen Lager sofort sehr aggressiv ge­geneinander vorgehen:

Angst-These 1: Der Mann wird sich nie ändern

Die grösste aller Ängste ist wohl, dass der Mann sich trotz den intensiven Bemühungen aus dem Umfeld von Feminismus, Diversity Management, Gender Mainstreaming und Menschenrechts­aktivisten eben gerade nicht ändert und sich auch zukünftig nicht ändern wird. Er wird weiter­hin triebgesteuert eine dominierende Macht­position gegenüber Frauen einnehmen und diese Macht zu seinen eigenen Gunsten missbrauchen.

Diese Angst wird durch mehrere unterschied­liche Indikatoren genährt und medial und poli­tisch bewirtschaftet: Durch die anhaltende Mino­rität von Frauen in politischen und wirtschaftli­chen Spitzenpositionen und die Unterschiede in den Gehältern; durch die ausufernde Entwick­lung von kriegerischen Computer-Spielen und In­ternet-Pornografie; durch die Befürchtung, dass die Globalisierung eben nicht zur Durchsetzung der europäischen Vorstellungen in der ganzen Welt führen könnte, sondern dass die Realität der Unterdrückung von Frauen durch Immigran­ten­familien nach Europa zurückkehren könnte; durch scheinbar nicht nachlassende pädo­sexuelle und sonstige Missbrauchsfälle durch Männer, insbesondere Vätern in der eigenen Familie. Das Ganze wird gerne mit apokalyptisch anmutenden Berichten über gewalttätige, bil­dungsferne junge Männer illustriert und mit Feindbildern über Männer aus rechtsreaktionä­ren und weltfremden fundamentalistischen reli­giösen Milieus angereichert.

Angst-These 2: Die Amazoninnen werden doch noch gewinnen.

Das Matriarchat wird durchgesetzt, die Männer werden in ihren Machtpositionen ent-mannt und die Täterinnen-Opfer-Rolle wird abgetauscht. Ein Mann ist nur dann ein guter Mann, wenn er ein kleiner Bub bleibt und ein Leben lang seiner Mami (oder seiner Partnerin als Ersatz-Mami) ge­fällig ist.

Entgegengesetzt zur ersten Angst-These findet sich eine unterschwellige Angst vor einem gesell­schaftlichen Neo-Eunuchentum: die Angst vor der staatlichen Einführung von Quotenregelun­gen und darauf aufbauend, dass Quotenfrauen besser qualifizierten Männern vorgezogen wer­den; die Misserfolge von Männern vor Gericht in Scheidungs- und Missbrauchsfällen; die zuneh­mende Überlegenheit von jungen Frauen gegen­über jungen Männern in formellen Schul- und Universitätsabschlüssen, die Dominanz von weiblichen Lehrerinnen und die scheinbar daraus resultierende Problematisierung von Schulbuben in Sachen Disziplin und Benotung; die medizin­technischen Fortschritte in der künstlichen Be­fruchtung und die daraus resultierende Substitu­ierung des Mannes als personifiziertem Vater, die schliesslich im Ersatz des Vater-Mutter-Konzeptes durch ein Elter1-Elter2- oder sogar Mutter1-Konzept endet. Der Stärke des Mannes als personifizierte Muskelkraft und somit als Ga­rant von wirtschaftlicher Leistung und Kriegs­führung ist durch Maschinen substituiert und in der Realität des Cyber Space endgültig zum Ana­chronismus geworden.

Angst-These 3: Die Aufhebung der biologischen Geschlechtervorgabe durch Gender Mainstreaming

Das politische Konzept von Gender Mainstreaming wird sich durch die Unter­stützung von Behörden, staatlichen Schulen, Me­dien und Social Media durchsetzen. Dabei geht es nicht mehr um die Frage der Gleichwertigkeit oder Gleichberechtigung von Mann und Frau oder um eine frauengerechte Sichtweise von Ar­beitswelt und Gesellschaft. Das widersprüchliche Konzept wird von Befürwortern und Gegnern emotional umkämpft: Geht es um die Befreiung von normativen Rollenzuweisungen und die Ent­diskriminierung von Minderheiten im Sinne einer Social Diversity, in der alles möglich sein darf? Steht hinter dem Mainstreaming eine marxisti­sche Ideologie, die auf eine Gleichmacherei aller Menschen unabhängig vom biologischen Ge­schlecht abzielt? Geht es um die Abschaffung des zweigeschlechtlichen Konzeptes, das als Voraus­setzung für biologische Fortpflanzung lange als Lebensprinzip per se betrachtet wurde, weil ein Bevölkerungswachstum gar nicht mehr als er­strebenswert gilt?

Individualisierung, Wertepluralismus und an­haltender medizintechnischer Fortschritt schei­nen einen uralten Menschheitstraum wirklich zu machen – der Traum, dass die Persönlichkeit ei­nes Menschen primär durch seinen Willen und Geist geprägt ist und dass der Mensch die biolo­gischen Grenzen überwinden kann. Der geburts­bedingte Körper muss nicht mehr als Schicksal akzeptiert werden, weil das Updating und Up­grading, ja sogar die Neukonfiguration des Kör­pers möglich wird, um Körper und Wunschbild kompatibel zu machen. Letztlich stehen wir vor der grundlegenden Frage des Menschenbildes, ob der menschliche Körper eine Art biologische Maschine und das Gehirn ein biologischer Com­puter ist, die mit fremder medizintechnischer Hilfe beliebig optimiert werden können.

Veränderungen ermöglichen Hoffnungen

Veränderungen stellen eine Herausforderung für den Menschen dar, so dass häufig mit Ablehnung und Abwehr reagiert wird. Aber besteht wirklich kein Grund zur Hoffnung, dass die männliche Zu­kunft eine erfreuliche Zukunft sein könnte, wel­che die durch den Feminismus und die aktuellen Megatrends hervorgerufenen Veränderungen als positive Chance wahrnehmen könnte?

Hoffnungs-These 1: Statt dem abwesenden Alleinernährer kann der Mann wieder vermehrt zum anwesenden Vater und Ehemann werden

Nachdem der Mann sich in den letzten beiden Jahrhunderten in die Norm des abwesenden und anonymen Alleinernährers in der Ferne einfügen musste, der seinen Lebenssinn primär im Beruf findet, haben Männer zunehmend die Möglich­keit, Zufriedenheit und Sinn gerade auch als Vä­ter und Ehemänner in der Beziehung zu ihren Familien zu finden. Im swissfuture Hoffnungs­barometer 2014 stellt eine „glückliche Ehe, Fa­milie, Partnerschaft“ nicht nur für Frauen, son­dern auch für Männer die grösste Hoffnung dar. Die Hoffnung auf eine „gute und vertrauensvolle Beziehungen zu anderen Menschen“ und eine „sinnvolle und zufriedenstellende Aufgabe“ ran­gieren deutlich vor dem „Erfolg am Arbeitsplatz“. Als persönliche Hoffnungsträgerin rangiert die „Ehepartnerin/Lebenspartnerin“ deutlich vor den „Freunden“ oder gar den „Arbeitskollegen“.

Neue Megatrends schaffen die Chancen, dass die Aufgaben und Tätigkeiten eines Paares nicht mehr von vornherein räumlich und funktionell getrennt werden, sondern dass Paare ihr Port­folio individuell gestalten können. Viele junge Vä­ter sind selbstverständlich bei der Geburt ihrer Kinder mit dabei und bauen schon früh eine emo­tionale Beziehung zu ihren Kindern auf, bei de­nen auch körperliche Nähe kein Tabu mehr ist. Im Gegensatz zu früheren Jahrhunderten sind viele Paare gleich alt und entstammen einem ähnlichen Bildungs-Milieu, so dass das typische Gefälle der früheren Jahrhunderte zwischen Mann und Frau gar nicht mehr entsteht, weil Paare sich auf Augenhöhe begegnen können.

Die Fortschritte in der Informations- und Kom­munikationstechnologie und der Trend hin zu kreativen Dienstleistungen und Kopfarbeiten er­möglichen, dass viele berufliche Arbeiten nicht mehr in einer räumlich distanzierten Fabrik, son­dern immer häufiger auch als Cyber-Heimarbeit erbracht werden können, wobei die effektive Innenarchitektur dem noch nicht Beachtung schenkt. Das zeitliche Portfolio kann so indivi­duell gestaltet und mit den Beziehungsbedürfnis­sen in einer Familie abgestimmt werden. Ent­scheidend für diese Entwicklung ist, dass Arbeit nicht mehr als körperliche Anwesenheit während der Arbeitszeit am Arbeitsplatz definiert wird, sondern dass der Arbeitgeber das Angst-Paradigma überwindet, dass der Angestellte nur dann arbeite, wenn er persönlich anwesend sei und kontinuierlich überwacht werde, und dass der Angestellte Eigenverantwortung für seine Leistungen und Resultate übernimmt.

Hoffnungs-These 2: Statt der normierten und pflicht-fokussierten Wehr- und Arbeitskraft können Männer vermehrt ein vielfältiges Lebens-Portfolio entwickeln

Zwar sind die plakativen Beispiele von Frauen auf dem Bau oder in der Sicherheitsbranche oder von Männern in (Alters-) Pflegeberufen immer noch die Ausnahme und scheinen mittlerweile den Zielen von Gender Mainstreaming mehr zu schaden als zu nützen. Aber durch die techni­schen Fortschritte, insbesondere durch den Schritt in die Dienstleistungs- und Kommunika­tionswelt und in den Cyber Space, ist der Mann endgültig von seinem Jahrtausende alten mytho­logischen Schicksal befreit, dass er primär an sei­nem Muskelpaket und seiner Kampfkraft gemes­sen wird.

Gerade auch die Anliegen des Diversity Mana­gements schaffen eine breite Akzeptanz für Berufsbilder und Lebensentwürfe, bei denen er­kannt wird, dass Vielfalt statt Normierung eine lebensfrohe und qualitativ hochstehende Zu­kunft für viele ermöglicht. Nicht zu unter­schätzen ist die breite Akzeptanz für die Kreativi­tät und die kulturelle Ausdrucksweise von Män­nern, die offensichtlich weniger von ihren andro­genen Sexualhormonen dominiert werden und gar nicht allen männlichen Stereotypen ent­sprechen wollen – oder wer hätte vor einer Generation noch daran gedacht, dass Buben frei­willig in rosaroten Fussballschuhen und grell­gelben Fussballshirts herumrennen wollen?

Dass Phänomen der Langlebigkeit führt dazu, dass viele Senioren nach Abschluss ihrer Berufs­tätigkeit und befreit von der Pflicht als Allein­ernährer für ihre späte Lebensphase ein neues Studium oder Hobby ergreifen, dass vor einer Generation noch als typisches Erststudium von Studentinnen gegolten hätte.

Und obwohl Phänomene wie Arbeitsstress und Burnout immer noch bittere Realität sind, hat in historischen Zeiträumen betrachtet noch nie eine Generation über so viel Freizeit und Urlaub verfügt, die aktiv genutzt werden kann – und für die häufig gezielt ein Ausgleich zum Beruf ge­sucht wird: beispielsweise im Kochen exquisiter Menus, nachdem zuvor sorgfältig Lebensmittel auf der ganzen Welt beschafft wurden. Im Pfle­gen des eigenen Gemüse- oder Rosengartens. In der Musik, in der Kultur oder in der Literatur. Übrigens alles Tätigkeiten, die vor zwei Genera­tionen noch als typisch weiblich galten.

Der Mann der Zukunft?

Veränderungen werden häufig von grossen Emo­tionen begleitet. So bewegen sich auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Forderungen und Mög­lichkeiten zu den Beziehungen zwischen den Ge­schlechtern und zur Positionierung und Aus­gestaltung des männlichen Geschlechtes in ei­nem widersprüchlichen Wechselspiel zwischen Ängsten und Hoffnungen. Die Ausdruckweisen und die Ansprüche an die Funktionalität von Männlichkeit waren immer ein Abbild der gesell­schaftlichen Realität, der ethischen und wirt­schaftlichen Anforderungen und technischen Möglichkeiten. Nachdem es in den letzten Jahr­hunderten grosse Bestrebungen zur kollektiven Normierung und Funktionalisierung des Mannes gab, ermöglichen die technischen, gesellschaft­lichen und ethischen Entwicklungstrends zu Be­ginn des 3. Jahrtausends eine Situation, in der auch Männer bewusst soziale Beziehungen, Emotionen und individuelle Bedürfnisse leben können. Das Forschungsfeld, ob und wie die jun­gen Männer der Generationen X und Y dies effek­tiv als neue Chancen erkennen, ist erst wenig er­forscht; insbesondere, ob sie als veränderungs­gewohnte Generationen ihre Position als Väter nutzen werden, um ihren Kindern einen bewuss­ten gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit Veränderung und entsprechende Kompeten­zen zur aktiven Gestaltung der Zukunft vermit­teln, ist eine relevante Fragestellung für unsere Disziplin. Zukunft ist kein fremdbestimmtes Schicksal, sondern entsteht als Konsequenz aus gesellschaftlichen und individuellen Entschei­dungen und Handlungen.

Frauen sind irgendwie….

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anders….

Da erzähle ich Ihnen nichts Neues und entlocke Ihnen höchstens ein müdes Lächeln. Auch wissen Sie, dass Frauen besser und schneller kommunizieren und in der Lage sind, den Mann in Grund und Boden zu reden und dass er höchsten mal zum Zuge kommt, wenn sie eine Atempause machen – um Luft zu schnappen. Dass Frauen intuitiv Situationen besser erfassen, ist Schnee von gestern und dass sie sich in fremden Städten an irgendwelches Fixpunkten wie Cafes oder Boutiqen orientieren müssen, braucht auch nicht mehr erwähnt werden. Ebenso, dass Frauen ein phänomenales Gedächtnis haben, wenn es um Details eines jahrelang zurückliegenden emotionalen Streits geht, ist Ihnen bestens geläufig. Und, dass es mit dem Einparken meistens auf Anhieb auch nicht so recht klappen will, lässt sie so ganz und gar nicht aus der Reserve locken sondern höchsten in einen Tiefschlaf versinken. Wenn Sie dann wieder aufwachen, fragen Sie sich vielleicht: Warum Ihr Mann längst schnarchend neben Ihnen im Bett lag, während Sie sich noch herumwälzten?

Tja, dafür gibt es eine Antwort. Selbstverständlich wissen Sie längst, dass die Ursache dafür in unserem Gehirn zu suchen ist? Ach, Sie wussten nicht, dass sich im Zwischenhirn geschlechtsspezifische Unterschiede befinden und dass das darin befindlichen präoptische Areal mit einem gewissen Teil von Neuronenansammlungen bei Frauen nur halb so gross ist wie bei Männern? Und das dieses Areal bedeutsam für die Tiefschlafphase des sog. langsamen Wellenschlafs ist und Frauen lebenslang Probleme mit dem langsamen Wellenschlaf haben? Und das ausserdem dieser langsame Wellenschlaf verantwortlich für die Wachstumshormone ist und junge männliche Personen stärkere Muskulatur entwickeln und Mädchen mit geringerem langsamen Wellenschlaf mehr Fettgewebe ansetzen.

Sehen Sie, jetzt sind Sie Ihrem Mann wieder um eine Wellenlänge voraus, wenn Sie aber eine länge Luftholpause einlegen, damit ihr Mann auch mal zu Wort kommt, schenkt er Ihnen vielleicht eine Welle von seinem Schlaf?